Es lebe der Sport

... und wieder locker lassen!

 

Es lebe der Sport!

Seien wir ehrlich, so eine Fußballweltmeisterschaft ist vor allen Dingen … ungesund. Zumindest für die meisten Beteiligten (also die durchschnittlichen Zuschauer). Grillabende, jede Menge Bier und Kartoffelchips, vier Wochen lang, ohne Unterbrechung – das hält keine Figur aus! Um den Schaden für die physiotherapeutische Community so gering wie möglich zu halten, haben wir in der Redaktion ein effektives, situationsspezifisches Übungsprogramm entwickelt, das jederzeit in den WM-Alltag eingebaut werden kann:

1. Übung: »Die Spielerfrau«. Kommt zur Anwendung, wenn Deutschland ein Tor schießt. Ausführung: Reißt die Arme zum Torjubel nach oben und lauft dabei fünf Runden um das Wohnzimmersofa. Ist das nicht möglich, dann hüpft stattdessen fünf Minuten lang fröhlich auf der Stelle. Wenn unsere Jungs in der ersten Halbzeit keinen Treffer erzielen, führt die Übung zusätzlich bei jeder Ecke durch.

• Unterstützt Außenseitermannschaften (Iran, Bosnien-Herzegowina, Spanien), indem ihr alle Ballkontakte dieser Teams mit einer »Spielerfrau« würdigt.

2. Übung: »Der traditionelle Keeper«. Ausführung: Stellt euch breitbeinig vor die Wohnzimmercouch. Geht dabei etwas in die Knie. Ganzkörperspannung von den Kiefergelenken bis zu den Zehenflexoren, dreimal je fünfzehn Minuten lang halten. Presst dabei Sätze zwischen den Zähnen hervor, die für eine anregende, fußballorientierte Kommunikation sorgen, wie zum Beispiel:

a) »Flache Hierarchien sind was für Weicheier!«
b) »Ein Oliver Kahn hätte den gehalten!«
c) »Wer ist Jogi Löw?«.

Die Körperspannung kann bei Bedarf durch ein gleichzeitiges Hanteltraining verstärkt werden. In den Übungspausen dürfen schmissige Fangesänge abgesungen werden.

• Hängt keine Deutschlandfahnen aus dem Fenster, sondern schwenkt sie selbst! Public-Viewing-Nachbarn, die sich beschweren, dass sie dadurch keine freie Sicht mehr auf die Leinwand haben, könnt ihr dazu auffordern, über die Fahne zu hüpfen oder unter ihr hindurchzutauchen. (Argumentationshilfe: »Am Strand von Goa ist das gerade der Renner: Fähnli-Jumping-and-Diving! « Wird diese Info angezweifelt, dann ergänzt, dass ihr Physiotherapeuten seid und diese Übung den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht; wird auch diese Aussage ignoriert, benutzt die Fahnenstange als Lanze.)

• Kauft einen Fußball und spielt in der Halbzeitpause selbst.

• Besorgt euch Bongos und unterstützt euer Team, indem ihr die gesamte Spielzeit durchtrommelt. Diese Übung wird zusätzlich für ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn sorgen.

Wir wünschen eine bewegte und bewegende WM!

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Martina Kühne
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