Künzell (sm) – Ein funktionelles Training stand für die Fußball-A-Junioren des TSV Künzell während der Vorbereitung auf die Restrunde auf dem Programm. Dabei hatte sich extra Ulrike Balzter-Menz von der gleichnamigen Physiotherapiepraxis in Künzell Zeit genommen, um die Jungs genau unter die Lupe zu nehmen und hilfreiche Tipps zu geben.

„Wir hatten den Schwerpunkt auf Dehnungsübungen gelegt und große Defizite festgestellt“, erzählt Balzter-Menz über das außergewöhnliche Training mit den Jugendlichen. Außerdem hat die Physiotherapeutin auf ein funktionelles Stabilisationstraining gesetzt. „Um Verletzungen vorzubeugen, ist es wichtig neben Kraft und Koordination Dehnübungen durchzuführen“, erklärt Balzter-Menz. Fußballer würden diesen Bereich nur allzu gerne vernachlässigen. „Der Torwart ist dort sicherlich immer auf einem besseren Niveau“, meint Balzter-Menz. Bei den Feldspielern sehe das ganz anders aus. Daher nutzte sie gerne die Gelegenheit, den Jungs auf die Sprünge zu helfen und ihnen genauste Anweisungen zu geben. Doch auch die Fußballer haben das Training richtig ernst genommen und wollen auch in Zukunft davon profitieren. „Die Jungs haben sich die Übungen extra mit dem Handy aufgenommen, um die korrekte Ausgangsstellung zu haben“, erzählt die Physiotherapeutin. Nun werde sie die Spieler erst einmal für sich trainieren lassen, doch einen weiteren Besuch zur Kontrolle hat sie schon fest eingeplant.

http://www.kuenzell-aktuell.de/einzelansicht/news/2015/januar/kuenzells-a-junioren-im-dehnungsfieber-training-mit-balzter-menz.html

Künzells Kicker im Stabilisationstraining - Bewusstsein schärfen Künzell (dh)

 
Eine Trainingseinheit der besonderen Art erlebten 14 Fußballer vom Gruppenligisten TSV Künzell.

Sie waren für spezielle Dehn- und vor allem Rumpfstabilisationsübungen in die Physiotherapiepraxis von Ulrike Balzter-Menz in Künzell gekommen. Die nicht ganz üblichen Übungen brachten die gestandenen Kicker schnell an ihre Grenzen. "Sie haben gestöhnt und gejammert", lacht Ulrike Balzter-Menz. "Das Thema Stabilisationstraining ist für die Spieler richtiges Neuland", schildert die Physiotherapeutin weiter. Auch Künzells Trainer Marcel Müller musste zugeben, dass er von dem Problem wusste. "Er hat sich da aber heraus geredet, indem er sagte, er sei noch nicht lange in Künzell", schmunzelt Balzter-Menz. Ein funktionales Rumpfstabilisationstraining wird auch im Fußball immer wichtiger. "Das hat man bei der Berichterstattung rund um die Fußball-WM gesehen. Die deutschen Spieler machen viele dieser Übungen, die der Verletzungsprophylaxe dienen", beschreibt sie. Dabei werde nicht nur eine Muskelgruppe, sondern der ganze Rumpf gezielt gekräftigt. "Das zählt neben Schnelligkeit und Beinkraft eben auch", versichert die Physiotherapeutin. Das Bewusstsein dafür werde deshalb immer größer. "Und auch die Künzeller Spieler haben gemerkt, dass sie da einige Defizite haben", sagt Balzter-Menz. Unter fachlicher Anleitung wurde ihnen vermittelt, wie sie die Defizite für sich aufarbeiten könnten. So wird das spezielle Programm in Zukunft wohl öfter den Weg auf die Trainingspläne der Gruppenligaspieler finden, eine Zusammenarbeit in gewissen Abständen wurde schon vereinbart.

Weitere Bilder und Informationen finden Sie unter:
www.kuenzell-aktuell.de/einzelansicht/news/2014/juli/kuenzells-kicker-im-stabilisationstraining-bewusstsein-schaerfen.html

Immer mehr Menschen überleben einen Schlaganfall

Kapitel 1 [cu]

Dänische Epidemiologen untersuchten, wie lange Patienten nach einem Schlaganfall am Leben blieben. Für diese Studie verwendete das Team um Dr. Morten Schmidt von der Universität Aarhus Angaben aus einem Nationalen Patientenregister und aus einer Kartei zu landesweiten Sterbefällen.

 

Foto: psdesign1 - Fotolia.com

Sinkende Sterblichkeit

Insgesamt wurden knapp 220.000 Dänen zwischen 1994 und 2011 aufgrund eines Schlaganfalls erstmals in einem Krankenhaus behandelt, die Hälfte davon waren Männer. Das Durchschnittsalter beim ersten Schlaganfall betrug 77 Jahre bei Frauen und 71 Jahre bei Männern. Bei Frauen sank das Durchschnittsalter im Beobachtungszeitraum um ein Jahr, bei Männern um zwei Jahre, dagegen war es beim hämorrhagischen Infarkt jeweils um vier bis fünf Jahre gestiegen (von 71 auf 75 Jahre bei Frauen und von 66 auf 71 Jahre bei Männern).

Die Sterberate war zu Beginn der 1990er Jahre deutlich höher. An einem ischämischen Infarkt starben zwischen 1994 und 1998 noch 17,2% der Dänen, zwischen 2009 und 2011 waren es nur noch 10,6%. Unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Begleiterkrankungen entspricht dies einer Reduktion der Sterberate um 44%. Beim hämorrhagischen Infarkt sank die Sterberate im selben Zeitraum von 43 auf 34% - eine Reduktion um 33%. Die Fünfjahressterblichkeit bei allen Infarktpatienten ging ebenfalls deutlich zurück, von 57,4% in den Jahren von 1994 bis 1998 auf knapp 48% von 2004 bis 2008. Neuere Daten wurden noch nicht ausgewertet.

Patienten mit Begleiterkrankungen

Die Zahl der Patienten mit Begleiterkrankungen wie Diabetes, Herzinsuffizienz etc. nahm während des Analysezeitraums ab, für ischämischen Schlaganfall von 59,5 auf 53% und für hämorrhagischen Infarkt von 68 auf 53%. Der Anteil der Patienten mit mehreren Begleiterkrankungen hingegen verdoppelte sich beinahe, von 8,5 auf 14,8% bzw. von 6,3 auf 14,1%. Die Sterberate bei diesen Patienten war etwa zweieinhalbmal höher als bei Patienten ohne Begleiterkrankungen.

Die dänischen Forscher sehen in der verbesserten Versorgung der Patienten einen Grund für den Rückgang der Sterberate. Immer mehr Betroffene kommen rechtzeitig in eine Klinik und erhalten dort lebensrettende Maßnahmen. Auch die gute Kontrolle von Schlaganfall-Risikofaktoren führt zu weniger schweren Infarkten und damit zu einer besseren Prognose.Erschreckend sei jedoch nach wie vor die hohe Sterberate bei Hirnblutungen: Ein Drittel der Patienten stirbt trotz ärztlicher Behandlung.

Schmidt M et al. Eighteen-year trends in stroke mortality and the prognostic influence of comorbidity.Neurology 2014; 82:340-350 cu_pt_online_artikel_26.02.2014

TERMINVEREINBARUNG

Martina Kühne
Büroorganisation, Terminvereinbarung

+49 661 31222

+49 661 9338399

info(at)balzter-menz.de

Zum Kontaktformular